#Dannibleibt #FightFor1Point5 #keineA20

FAHRRADDEMO – Der Kampf für die Verkehrswende geht weiter!

Wo? Bahnhofsvorplatz
Wann? Sa, 12.12, fünf vor 12 Uhr
Wer? VCD, Students for Future und du!

Die Räumungen und Rodungen im Dannenröder Forst mögen fast abgeschlossen sein, der Kampf für die Verkehrswende ist dadurch erst so richtig ins Rollen gekommen. In Solidarität mit den Besetzer*innen des Dannis wollen wir am 12.12 um fünf vor 12 Uhr eine Fahrraddemo veranstalten.
Wir wollen die Demo ebenfalls nutzen, um uns auf die heiße Phase des Widerstands gegen die A20 im Oldenburger Raum einzustimmen.
Nein zur A49 und nein zur A20 – keine neuen Autobahnen nirgendswo!
Dieses Datum ist außerdem von weltweiter Bedeutung, weil wir auf das fünfjährige Jubiläum des Pariser Klimaabkommens aufmerksam machen. Wir werden weiterhin für das 1.5 Grad Ziel kämpfen!

Schließt euch uns coronakonform an und bringt Fahnen und Fahrrad-taugliche Plakate mit! Wir freuen uns außerdem über jede*n, die ein paar Minuten früher da ist und sich als Ordner*in zur Verfügung stellt.

Bis Samstag!
Das Demo-Orga Team
mit freundlicher Unterstützung von VCD und Students for Future

Plakat für die Fahrraddemo - Rückbau statt Neubau von Autobahnen. Oldenburg, Bahnhofvorplatz. Samstag, 12.12.2020, fünf vor 12 Uhr. gezeichnete bunte Fahrräder auf grünem Grund.

Alles steht auf Start

Wir sind vorbereitet und freuen uns auf euch am Sonntag bei wolkigen aber regenfreien Wetter. Auch die Moderator*innen von Radio oeins haben schon einiges vorbereitet. Daher hier einer Ausblick auf welches Radio-Programm ihr euch am Sonntag ab 13:00 Uhr freuen könnt.

  • 13:00 Begrüßung zum Warm Up
  • ca 13:15 Interview mit Klaus Glöckler von Cambio Carsharing
  • 13:40 O-Ton von Woman Defend Rojava
  • 13:50 Interview mit Lara König von Mobil OL
  • ab 14:00 Bergrüßung zum Life on Tour
  • ca 14:30 Redebeiträge
  • 15:15 Interview mit Sabine Göerk, Holger Schwecke aus dem Behindertenbeirat
  • 15:30 Interview mit Gernot Lucks vom VCD
  • 15:40 Interview mit Dominque Just von Robin Wood

Dazwischen wird es natürlich gute Musik geben. Ihr könnt gern schon jetzt Musikwünsche per WhatApp Sprachnachricht an +49 441 – 21 888 88 senden.

Hinweis: Redaktionelle Hoheit über das Programm liegt natürlich bei oeins.

Demotermin 2020 bleibt bestehen

Endlich gibt es Neuigkeiten und die Aussicht auf eine bunte, große Fahrraddemo in Oldenburg diesen Sommer! Tragt euch das Datum also fest in den Kalender ein:

Sonntag, der 12.7.2020, 14h – Pferdemarkt!

Auch wir mussten erstmal einmal abwarten wie sich die Situation mit Corona entwickelt. Wir haben jetzt aber entschieden, die Demo durchzuführen! Das Motto “Abstand halten” ist nicht nur gegen Infektionen wichtig, sondern auch im Straßenverkehr – das ist nun endlich auch in der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgeschrieben! Wenn Autos nun Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen überholen, müssen 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Diese Entwicklung wollen wir in unserem Demo-Konzept gebührend feiern und schön viel Abstand halten – am einfachsten geht das, wenn alle Teilnehmenden sich eine Poolnudel quer auf den Gepäckträger klemmen, so z.B.

Fahrrad Demo mit Poolnudel. Bild von NorbertM / @Radelflieger Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Weiteres zum Demo-Konzept folgt, wir halten euch auf dem Laufenden.

Die Änderung der StVO im April hat noch weitere positive Aspekte:  Das Parken auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen wird teurer bestraft und bei Behinderung wird sogar ein Punkt in Flensburg fällig. Außerdem dürfen LKWs beim Abbiegen nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren, was die Stadt hoffentlich sicherer macht. Radfahrer*innen dürfen nun offiziell nebeneinander fahren, solang der restliche Verkehr dadurch nicht beeinträchtigt wird. Das sind nur ein paar erfreuliche Beispiele aus dieser Novelle, mehr und detailliertere Infos gibt es zum Beispiel beim VCD. Natürlich ist mit dieser Novelle nichts grundsätzlich gelöst und es gibt immer noch erhebliche Probleme im Straßenverkehr. So ist innerorts das Standard-Tempo immer noch 50 km/h, obwohl das bei Unfällen mit Fußgänger*innen 8-mal so häufig tödliche Folgen hat als Tempo 30.
Der Auto-Lobby gehen diese Veränderungen natürlich auch gegen Strich, sodass schon wieder Gegenwind kommt.
Gleichzeitig hat sich in den letzten Monaten der Konflikt in der Mobilität auf die Frage Auto vs. Fahrrad zugespitzt, da die öffentlichen Verkehrsmittel aufgrund der Infektionsgefahr weniger genutzt werden konnten. In anderen Städten wurde da aktiv der Fahrradverkehr gefördert und sehr schnell eigene Radfahrspuren eingerichtet: Doch keine Anzeichen von so etwas in Oldenburg…
Es gibt also weiterhin viele gute Gründe gemeinsam auf die Straße zu gehen, zu zeigen dass wir viele sind und eins wollen: Eine umwelt- und sozialverträgliche Wende der Mobilität in Oldenburg und Anderswo! 

Die angemeldete Route wird sich nur vom Startpunk her verändern. Dazu später mehr. In jeden Fall werden eine Runde um die Innenstadt drehen und danach die Alexanderstraße heraus, um dann der Nordtangende bis Anschlussstelle Ohmstede zu folgen. Kurz vor dieser macht sie eine Kehrtwende, um auf die Donnerschweerstraße abzufahren und wieder am Pferdemarkt zu enden. Wir fahren also gut 4km auf der Nordtangente Fahrrad! Yippiie 🙂 

Leider wurde die Kehrwende mit der verlängerten Route aufgrund von Bauarbeiten im Verbindung mit Corona vom Ordnungsamt untersagt. Die aktuelle Route sieht also einen Start am Pferdemark vor, eine Runde um die Innenstadt, danach die Alexanderstraße hinaus bis zur Nordtangente. Dieser folgen wir bis Abfahrt Donnerschwee und fahren von dort zurück zum Pferdemark wo die Demo endet.

Für einen stressfreien Ablauf brauchen wir viele Ordner*innen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse nötig. Um eventuelle Ängste abzubauen und einen reibungsloseren Ablauf zu ermöglichen, werden wir versuchen vor der Demo eine kleine Schulung zur organisieren. Für die Organisation wäre es unglaublich hilfreich, wenn ihr eure Bereitschaft Ordner*in zu sein durch eine Anmeldung in dieser Liste bekundet. Mit Freund*innen zusammen macht das Ganze noch mehr Spaß, daher ladet die doch gleich mit dazu ein.

Es gibt also weiterhin viele gute Gründe gemeinsam auf die Straße zu gehen, zu zeigen dass wir viele sind und eins wollen: Eine umwelt- und sozialverträgliche Wende der Mobilität in Oldenburg und Anderswo!

Einladung Vernetzungs- und Orgatreffen Fahrraddemo

UPDATE:

aus gegeben Anlass ersetzen wir das Vororttreffen zur Fahrraddemo mit einem virtuellen.
Bitte kommt 18 Uhr auf https://meet.jit.si/FahrradDemoMeeting
Vielleicht testet ihr es schon vorher, z.B. mit eine App auf dem Handy,
damit wir rechtzeitig starten können.

Außerdem werden wir direkt hier:
https://cryptpad.piratenpartei.de/pad/#/2/pad/edit/vNbYaT0Rq9HQHNi7qjA-QWoN/
Protokoll führen.

Einige kurze Regeln damit das Online Treffen ein Erfolg wird.

Es gibt einen Chat, der auf folgende Weise genutzt werden soll:

* = Meldung
++ = Finde ich gut
— = Finde ich nicht gut
/ = Ist mir egal/keine Meinung
DR = Direct Response – Direkt Dazu, wenn du z.B. eine Information auf
eine Frage hast

Bitte schaltet euch stumm (klick auf das Microphone Symbol), wenn ihr
nicht dran seid, damit es keine Rückkopplungen gibt.
Und vergesst natürlich euch wieder auf laut zu stellen, wenn ihr redet.

Ich freue mich auf euch am Freitag und bleibt gesund.

Die Fahrraddemo wird von viele Initiativen und Organisationen getragen. Damit wird auch in diesem Jahr gemeinsam handeln können laden wir zum Vernetzungs- und Orgatreffen für die Fahrraddemo ein:

Freitag den 20.03.2020 18 Uhr im Gemeinschaftraum von KreAktiv (Donnerschweekasernen, Beverbäler Wiesen 8, 26123 Oldenburg).

Der Raum ist barrierefrei.

Druck auf die Straße – Auch in 2020!

Für eine umwelt- und sozialverträgliche Wende der Mobilität in Oldenburg und Anderswo!

Nachdem wir 2019 auf unserem Weg in eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilitätswende schon einige Brücken schlagen konnten, möchten wir auch im Jahr 2020 gemeinsam mit euch den Verkehrswandel in Oldenburg weiter voranbringen! Letzterer erfreut sich nicht nur bei uns, sonders auch bei der lokalen Presse großer Beliebtheit: Neben einem langen Artikel und einem Dossier im Wirtschaftsmagazin hat die NWZ der Verkehrswende sogar eine ganze Titelseite gewidmet. Dies, ebenso, wie die Erfolge des letzten Jahres – was genau so gut lief, könnt ihr unten im Detail nachlesen – machen uns zuversichtlich, dieses Jahr erneut viel bewegen zu können!

Ein Meilenstein des letzten Jahres: Die Fahrrad- und Rollstuhldemo, die im September bei bestem Wetter stattfand und die mit mehr als 1400 Menschen ein voller Erfolg war. Und: Die nächste Demo ist auch schon angemeldet für Sonntag den 12.07.2020.  Für Fußballfans heißt es deswegen tagsüber radeln und abends das EM Finale schauen. Als Vorgeschmack, wie das alles ungefähr aussehen könnte, hier ein schönes Video der letzten Demo.
Die angemeldete Route startet am Pferdemarkt, führt nach einer Runde um die Innenstadt die Alexanderstraße heraus, um dann der Nordtangende bis Anschlussstelle Ohmstede zu folgen. Kurz vor dieser macht sie eine Kehrtwende, um auf die Donnerschweerstraße abzufahren und wieder am Pferdemarkt zu enden.

Für einen stressfreien Ablauf brauchen wir viele Ordner*innen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse nötig. Um eventuelle Ängste abzubauen und einen reibungsloseren Ablauf zu ermöglichen, werden wir versuchen vor der Demo eine kleine Schulung zur organisieren. Für die Organisation wäre es unglaublich hilfreich, wenn ihr eure Bereitschaft Ordner*in zu sein durch eine Anmeldung in dieser Liste bekundet. Mit Freund*innen zusammen macht das Ganze noch mehr Spaß, daher ladet die doch gleich mit dazu ein.

Wer nicht bis zur Demo warten möchte um aktiv zu werden, hat dazu außerdem viele Gelegenheiten:

In der Zwischenzeit konnten wir uns außerdem mit dem Vorsitzenden des Verkehrsauschusses austauschen und haben viel über die langwierigen politischen Prozesse in Oldenburg gelernt. Gleichzeitig bestärkte uns ein Treffen mit dem Verkehrsdezernenten Sven Uhrhan darin, dass es in der Verwaltung ernstzunehmenden Willen gibt, Maßnahmen zur umweltfreundlichen und sozialverträglichen Ausgestaltung der Mobilität zu ergreifen. Letzteres äußerte sich auch in dem Wunsch aller Beteiligten, den Dialog in einer Arbeitsgruppe fortzuführen, um über konkrete Maßnahmen und Probleme zu beraten.

Zu guter letzt noch ein kurzer Werbeblock für:

  • Diese praktische Critical Mass App
  • Das Sachbuch “Der Berlin Standard” (Thiemo Graf Verlag, ISBN: 978-3-940217-25-7) mit, im Zuge des Berliner Fahrradentscheides entwickelten, sehr konkreten und guten Vorschlägen zur Verbesserung des Radverkehrs. Wir finden das Buch so gut, dass wir es gern an Politik und Verwaltung verschenken möchten. Wir suchen noch Menschen, die sich mit einem beliebigen Betrag an den Kosten beteiligen. Falls du dir dies vorstellen kannst, melde dich einfach über die Kontaktadresse!

Wie immer gilt, wer Lust hat die Demo mit zu organisieren kann unsere Mailingliste abonnieren. Wir freuen uns über neue Gesichter!

Ultrakurzfassung: Die Demo findet tagsüber am Sonntag, den 12.07.2020 statt [Route] und wir suchen noch Ordner*innen.

Demo-Nachklang und Ankündigung

Fahrradfahrer*innen auf der Stadtautobahn

Die Demo ist nun schon wieder einige Wochen her und in der Zwischenzeit ist viel passiert! Ein guter Moment für ein kleines Résumé, wie wir finden.

Zuallererst: Wir sind baff! Niemals hätten wir uns erträumen lassen, mit über 1400 Menschen auf Oldenburgs Straßen für eine umwelt- und sozialverträgliche Wende der Mobilität zu demonstrieren. Die rege Teilnahme hat gezeigt: Das Thema trifft den Nerv vieler Menschen in und um Oldenburg. Auch haben wir verschiedene Anfragen aus Verkehrsausschuss und Baudezernat erhalten, um über die Probleme Oldenburger Verkehrsinfrastruktur zu beraten -das Abstimmungsergebnis der Umfrage werden wir auf jeden Fall mit in die Gespräche nehmen. Für uns ist das die beste Motivation, dran zu bleiben!

Apropos dran bleiben: Unser Wunsch-Termin für die nächste Demo steht schon jetzt und auch die Vorbereitungen laufen langsam an. Am Samstag, den 11. Juli 2020 (Anmerkung: Aufgrund der Verfügbarkeit von Plätzen in Oldenburg mussten wir den Termin ändern) wollen wir unsere Forderung nach einer “Mobilität für Alle” und damit der Abkehr vom motorisierten Individualverkehr erneut mit Druck auf die Straße bringen. Anfang November melden wir den Termin beim Ordnungsamt an. Tragt euch den Termin in den Kalender ein!

Vergesst auch nicht euch in den Newsletter (Mail oder WhatsApp) einzutragen und für die Forderungen von Verkehrswandel.de zu unterschreiben.

Wer richtig Bock hat mit zu organisieren kann unsere Organisation Mailingliste abonnieren. Wir freuen uns über neue Gesichter!

Auflagenbescheid und letzte Orga Treffen

Vor einigen Tagen habe Ich den Auflagenbescheid der Stadt erhalten. Dies ist die schriftliche Bestätigung, das und unter welchen Voraussetzungen wir über die Nordtangente befahren dürfen. Die um persönliche Daten bereinigte Version des Bescheid gibt es hier zum download.

Jetzt sind es noch gut zwei Wochen bis zur Demo und es gilt möglichst viele Menschen zu erreichen. Mit einem Klick auf Plakate oder Flyer könnt ihr entsprechende runterladen. Natürlich gibt es diese auch gedruckt. Wenn du Interesse hast diese zu verteilen, schreibe einfach eine Mail an orga@mobilol.de.

Damit wir die Demo und die Mobilisation gut durchführen können, wird es zwei weitere letzte Organisation Treffen geben. Diese werden jeweils Dienstag (27. August und 3. September) um 19 Uhr im Umwelthaus Oldenburg stattfinden. Das Umwelthaus ist hinter dem PFL Zugänglich, siehe Karte hier. Menschen die mit machen wollen sind herzlich eingeladen.

Kooperationsgespräch / Route bestätigt

Vor drei Wochen waren wir beim Kooperationsgespräch mit der Stadt. Die Vertreter des Ordnungsamt und der Polizei brachten viele Argumente gegen die im letzten Beitrag vorgeschlagene Route. Der Grundtenor war, dass keine Demo auf einer Autobahn / Fernstraße genehmigt wird.

Es zeichnete sich ein Rechtsstreit ab. Darauf hin entschieden wir uns, die Route auf die Nordtangente zu verlegen. Viele der von den Vertretern gebrachten Argumente gelten für diese Route nicht (u.a. Rettungsweg vom Kreyenbrücker Krankenhaus).

Erfreulicherweise bestätigte das Ordnungsamt diese Route schriftlich per Mail.

Einziger Wermutstropfen ist, dass die Nordtangente “nur” eine Autostraße und keine Autobahn ist. Optisch ist dies jedoch kaum zu unterscheiden, außer den manchmal gelben Schildern.

Versammlung angemeldet.

Die Versammlung folgender Route:

Schlossplatz (Auftaktkundgebubg) – Paradewall – Theaterwall – Heiligengeistwall – Staulinie – Rondel – Staugraben – Moslestr.
Bahnhofsplatz (Zwischenkundgebung) – Günterstr. – Stau – Huntestr. – Amalienstr. – Nordstr., Stedinger Str – Cloppenburger Str
A28 von Abfahrt 15 Kreyenbrück bis Abfahrt 13 Haarentor – Ofener Str, – Peterstraße – Pferdemarkt (Abschlusskundgebung)

wurde dem Ordungsamt Oldenburg am 08.06.2019 angezeigt. Nun heißt es abwarten ob unsere Route über die Autobahn ohne Veränderungen durch geht.